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Was uns bewegt>> Eine Katzengeschichte aus dem Tierschutzhaus Wr. Neustadt <<Mein Vater und seine Frau haben sich einen (erwachsenen) Kater aus dem Tierschutzhaus genommen. Angeblich gesund und fit. Aber lest selbst… Der Kater, Emiglio, kurz Emil genannt, hat sich meine Stiefmutter selbst ausgewählt. Sie war in so einem Katzenzwinger im Tierschutzheim in Wr. Neustadt, weil sie eigentlich ein Geschwisterpärchen (Katzenbabies) nehmen wollte. Aber dann ist Emil auf sie zu gekommen, hat sich bei ihr geschmiert und sie ganz deutlich auf sich aufmerksam gemacht. Und schon war es um sie geschehen. Also haben mein Vater und sie beschlossen, Emil zu sich zu nehmen und nicht die kleinen süßen Katzenbabies, die sich sicher ein anderes liebes Zuhause finden. Soweit, so gut. Doch kaum ist Emil zu Hause aus dem Transportkorb gestiegen, hat er sein linkes Bein nachgezogen. (Am nächsten Tag hat meine Stiefmutter im Tierschutzhaus angerufen und nachgefragt, was der Kater hat. OT:"Bei uns hat der nicht gehumpelt, der muss wo runtergesprungen sein!") Meine Familie hat ihn sich erst ein bisschen eingewöhnen lassen, bevor sie mit dem Kater zum Tierarzt gegangen sind, um das Bein ansehen zu lassen. Die Tierärztin konnte ihn beim ersten Mal gar nicht untersuchen, weil er sich am Bein nicht angreifen lassen wollte. Also hat es noch mal ein bisschen gedauert, bis er schließlich unter Narkose geröngt wurde. Und siehe da - der (laut Tierschutzheim) Wohnungskater, der angeblich wegen einer Allergie des Besitzers ins Tierschutzhaus gekommen war - hat das gesamte Hinterteil mit Schrotkugeln zerschossen!!!
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Das Tierschutzhaus wusste natürlich von nichts, obwohl laut Tierärztin die Sache schon länger zurück liegen (und Emil somit auch schon sehr lange sehr starke Schmerzen haben) muss. Das haben wir auch selber vermutet, da er am linken Hinterteil ganz eingefallen ist und offenbar sich schon alle Muskeln zurück gebildet haben. Aber jedesmal, wenn meine Stiefmutter im Tierschutzhaus angerufen hat, hat sie eine andere Version über Emil (einmal war er Wohnungskater, dann wieder Findling, der im Freien aufgegriffen wurde; auch verschiedene Altersangaben wurden gemacht) gehört. Derzeitiger Stand der Dinge ist, dass ein Tierchirurg hinzugezogen wurde, der sagt, dass er die vermeintliche schmerzenmachende Kugel im Sprunggelenk wohl entfernen kann, aber nicht gesagt ist, dass diese Kugel wirkich die schmerzverursachende ist (und nicht eine der ca. 20 anderen). Weiters ist so ein Röntgenbild nur zweidimensional, also kann er eigentlich gar nix mit Sicherheit sagen. Emil wird nun nächsten Dienstag noch einmal eingehend untersucht werden und dann wird entschieden, was noch für ihn getan werden kann. *
von kaash am 18.02.2010 um 03:05 pm | 82 x gelesen Du bist nicht auf der Welt, um irgendjemand irgendetwas zu beweisen! Was ihr schon dazu gesagt habt:ja, in besagtem fall denk ich, dass die kosten nicht das problem sind, auch wenn sie sehr hoch sein werden.
aber der wahnsinn ist, dass man nicht weiß, ob man ihm helfen kann oder ob er für immer schmerzen haben wird. er ist ca. 3 jahre alt, in der relation zur lebenserwartung eher jung. das ist doch arg, oder? wird er dann für immer schmerzmittel nehmen müssen? und empörend find ich das verhalten des tierschutzhauses!!! von kaash am 21.02.2010 um 08:37 pm
Vom Tierschutzhaus find ich das auch nicht okay. Aber vielleicht sind die ja so überfordert und es ist ihnen wirklich nicht aufgefallen.
Heute habe ich übrigens gelesen, dass immer mehr “Kampfhunde” in Tierheimen abgegeben werden. von kirsche am 21.02.2010 um 09:53 pm
neuester stand bei emil, aus einem mail von meiner stiefmutter:
“Dr Lehmann von der Tierklinik hat neue bessere Röntgenaufnahmen
von kaash am 24.02.2010 um 11:16 pm
neuer stand bei emil (wieder ein mail-zitat):
VETMED sagt, derzeit sind keine nervenbahnen akut betroffen.
von kaash am 25.02.2010 um 10:08 pm
Du bist nicht auf der Welt, um irgendjemand irgendetwas zu beweisen! Der Arme!
von kirsche am 26.02.2010 um 03:05 pm
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Wir hatten mit Humphrey Glück. Er war nur drei Wochen dort, und da in Quarantäne. Diese Zeit müssen sie die Katzen behalten, vielleicht meldet sich in der Zeit ja der eigentliche Besitzer (Humphrey wurde von einem Mädel abgegben, die ihn angeblich gefunden hat).
Bei den anderen Katzen wär ich mir auch nicht sicher gewesen, ob die nicht teilweise schwer krank sind. Ist halt eine schwierige Entscheidung, ob man sich so eine Katze nimmt. Einerseits will man sie retten, andererseits geht’s da um Leid, das man sich vielleicht nicht antun möchte, weil man es nicht aushält, andererseits kommen auch eine Menge Tierarztkosten auf einen zu.